Bildungszentrum helpers circle

Das Bildungszentrum helpers circle

Das Bildungszentrum helpers circle bildet Helfende aus allen Bereichen zu den Themen Traumakompetenz und Selbstschutz fort. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen zu erweitern und mehr Arbeits- und Lebensqualität herzustellen.

Schon immer war die Arbeit mit Trauma nicht nur speziell ausgebildeten Therapeut*innen vorbehalten. Nahezu alle sozial tätigen Berufsgruppen waren schon immer mit Trauma, Traumaprävention, Traumasymptomen und Traumafolgen konfrontiert.

Auch wenn dies nichts Neues ist, sind die Themen Trauma und Selbstregulation noch immer nicht obligatorisch in den Ausbildungen und Studiengängen der sozialen Berufe vorgesehen. Viele soziale Berufsgruppen fühlen sich bei diesen Themen überfordert, hilflos und geraten an ihre Belastungsgrenzen.

Dies führt nicht nur dazu, dass die Personen, um die es bei ihrer Arbeit geht (Patient*innen, Klient*innen, Schüler*innen, Kitakinder, Eltern von erkrankten Kindern, Obdachlose, Verletzte, …) manchmal nicht die ihnen notwendige Unterstützung bekommen, weil die Verhaltensweisen falsch interpretiert werden und so manchmal einfache Interventionen zur Anregung der Selbstregulation nicht angewandt werden.

Dies kann auch dazu führen, dass Helfende selber eigene Traumasymptome entwickeln und in einer dauerhaften, quantitativen oder qualtitativen Überforderung arbeiten. Kaum eine Personengruppe ist gefährdeter, durch ihre engagierte Arbeit an   Burnout oder Sekundärtraumatisierung zu leiden. Die Folgen sind schwerwiegend.

helpers circle schließt hier eine Lücke und möchte außerhalb des therapeutischen Kontextes Traumafachwissen an Helfende vermitteln und das Thema des Selbstschutzes mehr in den Vordergrund rücken.

Step inside the circle ist ein Projekt von Fritzi Horstmann. Es verdeutlicht sehr schön, was für einen Unterschied es macht, wenn traumatisierte Menschen auch als solche anerkannt werden. Wie könnten Gefängnisse aussehen, wenn Inhaftierte nicht als Monster, sondern als Menschen mit Traumatisierung gesehen würden? Was für Angebote könnten dazu führen, dass Täter*innen einen anderen Weg einschlagen? Wie könnte Schule aussehen, wenn “anstrengende” Kinder nicht länger als “schwer erziehbar” oder “nicht beschulbar” betitelt würden? Wie würden Kinder sich entfalten können, wenn sie die richtige Unterstützung bekämen? Sie kennen sicherlich noch andere Bereiche, in denen dieses Wissen einen großen Unterschied machen würde. Und manchmal ist es auch egal, ob es sich um Trauma, Pubertät oder anderen Stress handelt. Die neurobiologischen Zusammenhänge im Nervensystem gelten auch da. Und das Wissen darum, verändert ihre Sichtweise, Ihre Arbeit, Ihre Kontakte, manchmal auch Ihr Leben. Und ganz sicher das Leben derer, denen Sie helfen.

Wenn traumatisierte Menschen als solche gesehen werden

Wo können Sie durch neues Fachwissen aus aktueller Traumaforschung, der Polyvagal Theorie, Bindungstheorie, Achtsamkeitsarbeit Ihren Beitrag dazu leisten, dass unsere Welt ein wenig besser wird?

Ihre Fortbildungsmöglichkeiten im Bildungszentrum helpers circle

Interessieren Sie sich für die 9-tägige Fortbildung Selbstregulation und Selbstschutz für Helfende oder erst einmal für die verschiedenen Formate, in denen wir Sie in das Thema Emotionale Erste Hilfe / Stressregulation einführen?